Das Mediennachtcasting fand am gestrigen Abend im Studio B der Hochschule Mittweida statt. Im Fokus der Prüfungen standen dabei vor allem die Ausstrahlung und Spontanität der Kandidaten. Eine Jury, bestehend aus Team Kreativ und den Producern, brachte die Bewerber mit einigen Herausforderungen ins Schwitzen.
Harmlos fing es mit Fragen wie: “Welche Rolle könntest du dir für dich selbst vorstellen?” und “Was kannst du, was sonst keiner kann?”, an. Doch schnell wurde es ernst: “Stell dir vor, du bist Forrest Gump. Gib uns aus dessen Leben eine Anekdote zum Besten!”. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit musste die Darbietung unter den kritischen Augen der Juroren bestehen. Weitere Rollen beinhalteten den Date-Doktor (”Hitch”), eine Boxerin (”Million Dollar Baby”) oder eine Figur aus “Sex an the City”. Dabei konnte frei improvisiert werden, was einige Kandidaten auch ausgiebig nutzten. Lachen bis die Augen tränten, kein einmaliges Phänomen an diesem Abend.
Weitere Aufgaben marterten die Aspiranten. Die Kreativität wurde mit Hilfe der Erklärung von Begriffen durch Umschreibung herausgekitzelt. Auf ungewöhnliche Situationen musste eine Reaktion gefunden werden “Wie reagierst du, wenn…”.
“Wir können uns gut vorstellen, dass wir viele der Talente bei den Werbespots der Mediennacht oder der Mediennacht selbst wiedersehen werden”, so Daniel Oestreich, Leiter des Kreativteams. Aber bei einer so breiten Kandidatenauswahl, sollte das auch kein Problem sein. Wir werden auch Verwendung finden für Darsteller, die schon immer mal ein Zombie sein wollten, Hobby-Pyromane sind oder zwei Kandidaten, die spontan ein Duett aus “König der Löwen” darboten.
“Das Casting war wirklich ein voller Erfolg”, so Daniel, “wir arbeiten jetzt umso schneller an der Ausarbeitung der Konzepte und der zugehörigen Rollen, um dann den Bewerbern auch tolle Rollen anbieten zu können.
Fotos: Martin Glass
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