Es ist Montagabend. Im Mensasaal der Hochschule Mittweida steht ein schwarzes Piano. Einige Studenten bauen Fernsehkameras auf. Eine Schar junger Frauen betritt in eleganten Kleidern den Raum und stellt sich an den Flügel. Es werden Teamfotos gemacht. Technikleiter Sebastian Klein sitzt an den Tasten und spielt seinen Kolleginnen vor.
Das Team vom Swan Lake: Moving Image & Music Award 2009 steckt gerade mitten in den Vorbereitungen. Heute steht neben den Teamfotos ein Trailerdreh an. Beide Aufnahmen sollen den Gästen der Gala und Teilnehmern des Kurzfilmwettbewerbs etwas vermitteln: “Die Preisverleihung wollen wir dieses Jahr mehr nach der Vorstellung einer “Gala” gestalten. Es wird alles festlicher, ohne dabei pompös oder aufgedonnert zu wirken”, verrät Marketingchefin Josefine Adolf.

Das SL:MIMA- Team (Quelle: Swan Lake / Foto: Erik Heinitz)
Auch beim Wettbewerb selbst gibt es eine Neuerung: Mit der Kategorie “Interaktive Filme” greifen die Organisatoren die interaktiven Ansätze der vergangenen Galaveranstaltung auf und machen sie zur Herausforderung für die Teilnehmer. Bis zum 30. August bleibt ihnen noch Zeit um einen interaktiven Film zu erstellen oder sich in einer der bewährten Kategorien “Computer-Animation” und “Digitaler Film” zu beweisen. Die zu den Filmen genutzte Musik kommt wieder von “newagepiano”, einem Netzwerk internationaler Pianisten.
Seit Januar 2009 ist das Team mit der Planung des Wettbewerbs beschäftigt. Es wurden Ideen entwickelt, Kontakte ins Ausland geknüpft und Sponsoren akquiriert, die Preise stiften. Zu gewinnen gibt es professionelle Soft- und Hardware.
Gegen 22.30 Uhr ist das Drehteam fertig, die Technik wird zusammengepackt. Ein langer Tag geht zu Ende. “Es war anstrengend, aber es hat Spaß gemacht”, meint Janine Pätzold. Zufrieden macht sich das Team auf den Heimweg. Bis zur Gala am 20. Oktober ist noch Einiges zu tun.
(Text und Bild: Swan Lake: Moving Image & Music Award 2009)