Referenten des Medienforum Mittweida: Ruprecht Eser

Vier Jahrzehnte ist Ruprecht Eser nun bereits für das deutsche Fernsehen tätig und hat dessen Höhen und Tiefen miterlebt. Der bekannte ZDF-Redakteur und Auslandskorrespondent wird beim Medienforum Mittweida 2009 in der Diskussion “Zwischen Aufklärung und Zensur - Die Pressefreiheit im internationalen Vergleich” über seine Erfahrungen berichten.

Ruprecht Eser

Ruprecht Eser - ZDF-Redakteur und Auslandskorrespondent. (Foto: R. Eser)

Ruprecht Eser hat in seiner Laufbahn viele Stationen im Fernsehen gemacht. Während seines Studiums der Publizistik, Politologie und Soziologie an der FU Berlin war er bereits freier Mitarbeiter bei diversen Rundfunkanstalten. 1967 legte er sein Examen ab und war anschließend Redakteur beim BBC-German Service in London. 1970 kam er zum ZDF. Von 1972 bis 1984 war der heute 66-Jährige in der Hauptredaktion “Innenpolitik”, zuletzt als Redaktionsleiter für die Rubrik “Dokumentationen/Reportagen” tätig. Während dieser Zeit erstellte er zahlreiche Dokumentationen sowie Reportagen, leitete Wahl- und Sondersendungen, ZDF-Hearings und Politische Talkshows wie “5 nach 10″.

Der ZDF-Redakteur und Auslandskorrespondent berichtete 1984 aus London, war anschließend Moderator des “heute-journals” und danach Programmdirektor bei VOX. 1993 kehrte er zum ZDF zurück und leitete sowie moderierte die Sendung “halb zwölf - Eser und Gäste”. Daneben war Ruprecht Eser auch ZDF-Chefreporter. 1997 übernahm er für sechs Jahre die Hauptredaktionsleitung im Ressort Gesellschafts- und Bildungspolitik. Bis Juni 2008 war der gebürtige Wittenberger dann als Korrespondent des ZDF-Studios in London tätig. Im Wintersemester 2008/2009 übernahm Ruprecht Eser erstmals eine Gastprofessur an der FU Berlin - Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.

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