Die Medien leben von der Politik - oder lebt die Politik von den Medien? Welche Beziehung die beiden wirklich miteinander haben und wie lange diese “Romanze” halten kann, darüber wird beim 13. Medienforum Mittweida unter dem Titel “Politik und Medien - Eine Hassliebe?” heftig diskutiert. Mitmischen wird dabei auch Tobias Moorstedt, freier Journalist und Buchautor, der im Herbst 2008 sein Buch “Jeffersons Erben: Wie die digitalen Medien die Demokratie verändern” veröffentlicht hat.
Moorstedt ist einer, der es wissen muss: Schließlich publiziert der Münchner und Diplom-Kommunikationswissenschaftler unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, den Tagesanzeiger und die NEON neben den Bereichen Medien und Kultur auch im Bereich Politik. Außerdem dreht er für den Bayerischen Rundfunk TV-Beiträge.
Als Journalist auf der einen Seite kennt sich Moorstedt in der “Hassliebe” auch mit der anderen Beziehungshälfte aus: Denn von 2000 bis 2005 hat der Münchner Politik studiert.
Tobias Moorstedt ist Gründungsmitglied von Nansen&Piccard, dem Büro für Journalismus. Ende dieses Jahres veröffentlicht er mit Jacob Schrenk “Das Jetzikon. 50 Kultobjekte des frühen 21. Jahrhunderts”. Ob Medien und Politik längst Kult sind, oder ihr Verhältnis einfach nicht mehr zu retten ist, erfahren Sie in der Diskussion mit Tobias Moorstedt auf dem Medienforum Mittweida 2009.
