Referenten des Medienforum: Heinz Eggert

Am 09.11.1989 wurde ein bedeutendes Stück deutscher Geschichte geschrieben. Heinz Eggert war dabei, erlebte sowohl DDR, wie auch Wendezeit hautnah. Für seine langjährige Opposition gegen das SED-Regime, als Pfarrer in der DDR, erhielt er 1992 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. In dem Panel “Medienereignis: 20 Jahre Mauerfall” kann er als Zeitzeuge seine Eindrücke aus erster Hand wiedergeben.

Heinz Eggert

Heinz Eggert - Politiker und Theologe (Foto: Norbert Millauer/ddp)

Heinz Eggert absolvierte 1964 eine Lehre bei der Reichsbahn, und arbeitete als Stellwerksmeister und Fahrdienstleiter in Rostock und Warnemünde. Er studierte von 1969 bis 1974 Theologie an der Universität Rostock. Von 1974 bis 1990 nahm er Pfarrämter in Obyn und Zittau war.

Ab 1990 begann seine politische Karriere: Zuerst parteiloser Landrat von Zittau, trat er im Oktober 1990 der CDU bei. Es folgten bis 1995 Ämter als Staatsminister des Innern im Freistaat Sachsen, stellvertretender Landesvorsitzender und Bundesvorsitzender der CDU. Von 1997 bis September 2001 übte er noch einmal das Amt als stellvertretender Landesvorsitzender der CDU aus. Seit Oktober 1994 ist Eggert Mitglied des Sächsischen Landtags.

Mit der n-tv Talkshow “Grüner Salon” leistete er neben Spiegel Ex-Chefredakteur Erich Böhme, später Andrea Fischer, von 1997 bis 2003 einen wichtigen Beitrag zum Ost-West Dialog. Auf dem Spiegel Online Zeitgeschichte-Portal “einestages” schildert Heinz Eggert unter anderem in “Der Dritte Weg” seine kritischen Ansichten zur DDR-Bürgerrechtsbewegung “Neues Forum”, deren Mitglied er zeitweise war.

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