Florian Rehbein ist Mitarbeiter am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN). Hier beschäftigt er sich unter anderem mit den Einflüssen gewalthaltiger Video- und Computerspiele auf die Gewaltbereitschaft Jugendlicher.

Florian Rehbein - Mitarbeiter am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN). (Foto: F. Rehbein)
Rehbein studierte zunächst Psychologie in Bremen. Hier spezialisierte er sich unter anderem auf Rechtspsychologie. 2005 wechselte der diplomierte Psychologe dann ans Kriminologische Forschungsinstitut in Hannover - eine unabhängige Einrichtung, die sich mit den psychologischen Auswirkungen von Mediennutzung beschäftigt. Hier promoviert er und möchte im Rahmen dieser Arbeit herausfinden, welche Auswirkungen interaktive und klassische Unterhaltungsmedien auf das schulische Lernen und die kognitive Leistungsfähigkeit von Jugendlichen haben. Rehbein ist außerdem Vorstandsmitglied im Fachverband Medienabhängigkeit e.V.
Auf dem Podium “Killerspiele und Heavy Metal - Das Rezept für den Amoklauf?” wird Florian Rehbein die wissenschaftliche Seite dieses Themas beleuchten. Er wird die Studien des KFN vorstellen und in der Diskussion mit versuchen zu erläutern, ob Killerspiele Kinder zu Amokläufern machen können.