Referenten des Medienforum: Malte Behrmann

Die Computerspielentwicklung ist ein riesiger Markt, der viel Geld verschlingt. In diesem Umfeld lohnen sich Kooperationen zwischen Entwicklern auf der ganzen Welt. Welche Vorteile Ko-Produktionen dieser Branche bringen und warum die Kosten für die Produktion auch zukünftig steigen werden, dies disputiert Malte Behrmann mit drei weiteren Referenten in der Diskussion “Internationale Computerspieleentwicklung”.

Malte Behrmann

Malte Behrmann - Anwalt, diskutiert zu "Internationale Computerspielentwicklung". (Foto: M. Behrmann)

Dr. Malte Behrmann, 38 Jahre alt, ist Anwalt mit Sitz in Berlin. Nach einem Jurastudium in Bonn und München führte er seine Studien im Bereich Audiovisual Communication Management in Valenciennes, Frankreich, fort.

Malte Behrmann war verantwortlich für Rechts- und Entwicklungsangelegenheiten bei Pix.Co, einem koreanischen Animationsstudio. Zurzeit lehrt er “Internationale Koproduktions- und Filmförderungssysteme” in Valenciennes.

Neben seiner juristischen und universitären Arbeit ist er Dozent an der Games Academy in Berlin und an verschiedenen Instituten in Frankreich tätig. Malte Behrmann ist Mitbegründer des deutschen Bundesverbands der Entwickler von Computerspielen (G.A.M.E. e.V.) und dort heute Geschäftsführer des Bereichs Politik. Als General Secretary des Europäischen Spielentwickler Verbands (EGDF) vertritt er die Belange der Computerspielentwickler auch auf europäischer Ebene.

Er ist Autor des 2005 erschienen Buches “Kino & Spiele - Öffentliche Förderung der Entwicklung von Computerspielen” sowie des Buches “Filmförderung im Zentralstaat”, in dem er eine vergleichende Analyse der Filmfördersysteme von Deutschland und Frankreich unter besonderer Berücksichtigung der Staatsverfasstheit durchführt.

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