Wie in jeder Branche steht die Rendite auch bei den Medien an oberster Stelle. Doch wie gut und unvoreingenommen sind die Recherche und das fertige Produkt, wenn der zeitliche und finanzielle Rahmen sehr eng gesteckt ist? Hat der journalistische Qualitätsanspruch unter dem Druck des wirtschaftlichen Erfolges überhaupt eine Überlebenschance?

Eileen Mägel - stellvertretende Leiterin für Kommunikation der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden. (Foto: E. Mägel)
Eileen Mägel, stellvertretende Leiterin für Kommunikation der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden, wird genau diese und andere Fragen in der Diskussion “Pressefreiheit vs. Wirtschaftserfolg” diskutieren und beantworten.
Mägel wurde 1969 in Radeberg geboren. Nach ihrem Romanistik-Studium in französischer und italienischer Literatur in Greifswald an der Ostsee, wo sie auch in einem Theaterchor mitsang, kam sie 1995 als Redakteurin in das Radio PSR-Regionalstudio Chemnitz. 1998 ging sie in das Leipziger Funkhaus von Radio PSR. Dort blieb sie nicht lange die Wetter-Co-Moderatorin von Klaus Vorbrodt, da sie bei den Hörern kräftig punktete und landete so wenig später als gleichwertige Partnerin in der Morningshow “Klaus und das Morgenteam”. Dort arbeitete die gebürtige Radebergerin bis zum Jahr 2001. Im Anschluss war sie für ein Jahr als freie TV - Autorin und Moderatorin unter anderem für RTL, PRO 7 und den MDR tätig.
Die 37- jährige bringt auch Erfahrungen als Pressesprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag mit, bei dem sie seit Januar 2003 beschäftigt war. Aktuell ist sie stellvertretende Leiterin für Kommunikation der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden.